Istrien 2017: Italien, Slowenien & Koratien

Von Oberösterreich nach Kärnten

Mit zwei Jeep Wrangler TJ verbrachten wir ein tolles verlängertes Wochenende in Istrien. Wir starteten Mittwochabend in Oberösterreich und fuhren bis nach Kärnten. Bei der Anreise vermieden wir sämtliche Autobahnen und überquerten den Sölkpass und die Turracher Höhe. Die erste Nacht verbrachten wir beim Wallner Wirt in Arnoldstein.

Stol und italienisch-slowenische Grenzkammstraße

Jeep am Stol

Am höchsten befahrbaren Punkt des Stol in Slowenien

Vom tollen Frühstück gestärkt, überquerten wir die österreichisch-italienische Grenze bei Tarvis. Nach der Besichtigung eines Bunkers aus dem ersten Weltkrieg (Forte del Lago Predil) setzten wir die Fahrt nach Slowenien fort. Unterwegs wollten wir noch die Batteria di Sella Predil besichtigen, dies war jedoch wegen Bauarbeiten nicht möglich. Die Mangartstraße war – wie vorab befürchtet – nach dem Wintermonaten noch gesperrt. Nach dem Predilpass machten wir einen kurzem Abstecher zum Kaiser Franz Joseph Hilfsstollen bevor es endlich auf unasphaltierte Straßen ging. Das erste Highlight war die Überquerung des Stol. Letztes Jahr aufgrund von Murenabgängen nicht befahrbar, war es heuer problemlos möglich. Ohne ein anderes Fahrzeug anzutreffen genoßen wir die Überfahrt mit dem Jeep. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in der Pizzeria Soca, ging es weiter zur italienisch-slowenischen Grenzkammstraße.

Picknick bei einer einsamen Kirche in Slowenien

Picknick bei einer einsamen Kirche in Slowenien

Nach einem Picknick bei einer abgelegenen Kirche erreichten wir bei Nova Gorica wieder die Bundesstraße. Diese führte uns zu Rooms Gril, unserer Unterkunft für die anstehende Nacht, in Rakitnik, Nähe von Adelsberg (Postojna). Beim nahegelegenen Avio Pub gab es direkt an der Landebahn des örtlichen Flugplatzes Abendessen.

Ans Meer nach Kroatien

Offroad in Slowenien

Offroad in Slowenien

Tag drei der Tour führte uns versehentlich – da nicht auf der Karte verzeichnet – in ein Militärgebiet. Von der Besatzung zweier Panzer wurden wir höflichst gebeten wieder umzukehren. Trotz Jeep hätten wir hier den Kürzeren gezogen und befolgten die Anweisung. Die Alternativroute hätte nicht besser sein können. Über weite Felder und durch Ziegenherden fuhren wir lange Zeit ohne ein Stück Asphalt. Die Strecke endete kurz vor dem Grenzübergang nach Kroatien. Den Duft des Meeres in der Nase entschlossen wir ab der Grenze die Autobahn bis Opatija zu nehmen. Die letzten Kilometer bis Mošćenička Draga genossen wir auf der kurvigen Küstenstraße. Wir schlugen unser Zelt für die nächsten zwei Nächte im Autocamp Draga auf und verbrachten den Rest des Tages mit den zwei Vierbeinern am Hundestrand.

Die Insel Cres

Baby don’t hurt me … don’t hurt me … no more!

Fähre von Istrien zur Insel Cres

Fähre von Istrien zur Insel Cres

Spontan entschlossen wir uns die Insel Cres zu erkunden. Mit der Fähre setzten wir bereits während des Sonnenaufgangs auf die Insel über. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Ort Cres verließen wir die befestigten Straßen wieder und genoßen die spektakulären Ausblicke hoch über dem Meer. Nach einem kurzen Badestopp in Mali Lošinj ging es retour Richtung Fähre und dem Autocamp in Mošćenička Draga. Mit einem Cocktail in der Black & White Bar ging der Abend zu Ende.

Učka Nationalpark und Rückfahrt

Nachdem die Zelte im Autocamp abgebrochen waren ging es steil bergauf in die Berge von Istrien. Über steinige Pisten erreichten wir den höchsten Gipfel im Nationalpark Učka. Nach einer kurzen Pause ging es über Pisten mit weitem Ausblick zurück zur slowenischen Grenze … und in den ersten Stau. Der Rest der Heimfahrt legten wir auf der Autobahn zurück. Um 17:00 erreichten wir Vorchdorf in Oberösterreich.

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